Wirkungsmessung
Und? Wie war‘s?
Wirkung entsteht, wenn gute Ideen nachhaltig etwas bewegen. Deshalb erhebt die GLS Zukunftsstiftung Bildung systematisch, welche Wirkung ihre Programme entfalten: Um Qualität zu sichern, Erfolge sichtbar zu machen und Kinder sowie Jugendliche bestmöglich zu stärken.
Wenn ein Projekt oder ein Programm zu Veränderungen bei der Zielgruppe, in deren Lebensumfeld und in der Gesellschaft führt, spricht man von Wirkung. Es geht beim Thema Wirkung also nicht darum, ob ein Programm überhaupt stattgefunden hat, sondern ob es auch tatsächlich das gebracht hat, was intendiert war.
Warum messen wir die Wirkung unserer Programme? Für uns ist Wirkungsmessung kein Selbstzweck, sondern ein zentrales Instrument, um die Qualität unserer Arbeit zu überprüfen: Erreichen wir die Kinder, Jugendlichen und pädagogischen Fachkräfte so, wie wir es uns vorgenommen haben? Erwerben sie neue Fähigkeiten? Verändert sich etwas im Denken und Handeln der Teilnehmenden? Diese und weitere Fragen stellen wir uns regelmäßig im Rahmen unseres Qualitätsentwicklungsprozesses und dabei liefert uns die systematisch erhobene Wirkungsmessung hilfreiche Hinweise.
Besonders wertvoll ist dabei die Kombination von Zahlen und persönlichen Geschichten: Wenn 98 Prozent der Programmkoordinationen angeben, dass sich die Teilnahme an einem unserer Programme positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler*innen ausgewirkt hat, ist das ein positives Signal. Noch eindrücklicher wird es, wenn ein*e Schüler*in beschreibt, wie er oder sie gelernt hat, besser zuzuhören oder anderen Mut zu machen. Wirkungsmessung bedeutet für uns daher auch, die Stimmen der Teilnehmenden ernst zu nehmen und Erfahrungsräume abzubilden.
Gleichzeitig verstehen wir Wirkungsmessung als Unterstützung für unseren eigenen, umfassenden Lernprozess als Organisation: Sie gibt uns Hinweise, wie wir Programme weiterentwickeln und an neue Herausforderungen in der Bildungslandschaft anpassen können. Durch die Wirkungsmessung erhalten wir ein differenziertes Bild hinsichtlich der Stärken unserer Programme und ihrem Potenzial für Veränderung. Sie hilft uns außerdem, den pädagogischen Mehrwert unserer Arbeit auch nach außen gegenüber Förderern, Partner*innen, Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Deshalb verstehen wir das Instrument der Wirkungsmessung als Unterstützung zur Qualitätssicherung und zugleich als einen Motor für kontinuierliche Weiterentwicklung. Denn nur wenn wir genau hinschauen, können wir sicherstellen, dass unsere Programme das erreichen, was wir uns wünschen: Kindern und Jugendlichen Räume zu eröffnen, in denen sie sich ausprobieren und zusammen mutig sein können, Verantwortung übernehmen und gemeinsam wachsen.
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